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21:02 18 Oktober 2019
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    Eduard Bassurin, der Vizebefehlshaber der Volksmilizen in Donezk

    Volkswehr: Kiew beschießt Donezk erstmals mit verheerenden „Smertsch“-Raketen

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    Die Kiewer Armee hat die Millionenstadt Donezk am Dienstag erstmals aus Mehrfachraketenwerfern des Typs „Smertsch“ beschossen. Das teilte der Vizebefehlshaber der Volksmilizen in Donezk, Eduard Bassurin, Journalisten mit.

    Seine Worte belegte er mit einem Fragment einer Rakete. Einigen Angaben zufolge seien solche Raketen auch in der Stadt Nischnjaja Krynka eingesetzt worden, sagte Bassurin und versprach, das Raketenteil einem Militärmuseum zu schenken.

    „Smertsch“-Raketen haben einen Durchmesser von 300 Millimetern. Jedes Geschoss ist mit rund 500 000 Splittern gespickt. Die maximale Reichweite beträgt 90 Kilometer. Eine Salve von zwölf Raketen vernichtet alles Leben auf einer Fläche von 67 Hektar.

    Bassurin teilte ferner mit, dass die Kiewer Nationalgarde eine Kolonne von Flüchtlingen beschossen hatte, die am Dienstag die umkämpfte Stadt Debalzewo verlassen wollte. „Acht Personenwagen und zwei Kleinbusse mit friedlichen Zivilisten wurden aus Schnellfeuerwaffen unter Beschuss genommen, als die Kolonne die Ortschaft Tschernuchino verließ. Fünf Flüchtlinge waren auf der Stelle tot, die anderen mussten nach Tschernuchino zurückkehren.“

    Bassurin zufolge war es der Volkswehr am Dienstag gelungen, am westlichen Stadtrand von Debalzewo Fuß zu fassen. „Darüber hinaus kontrolliert die Volkswehr alle wichtigsten Höhen entlang der Verkehrsstraße Debalzewo-Artjomowsk“, sagte der Befehlshaber.

    Nach Expertenansicht werden die Volksmilizen die ukrainische Gruppierung bei Debalzewo bald einkesseln. Schätzungen zufolge handelt es sich um 6000 bis 10 000 ukrainische Soldaten. Zuvor hatte der Donezker Republikchef Alexander Sachartschenko die Ukrainer aufgerufen, die Waffen niederzulegen und sich zu ergeben.

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    Tags:
    Eduard Bassurin, Alexander Sachartschenko, Kiew, Donezk, Ukraine, Debalzewe