Widgets Magazine
04:27 15 Oktober 2019
SNA Radio
    Kalaschnikow AK-47

    US-Sanktionen verhelfen Kalaschnikow zu schwarzen Zahlen - Produktion verdoppelt

    © Flickr/ brian.ch
    Militär
    Zum Kurzlink
    0 1036
    Abonnieren

    Trotz den US-Sanktionen hat der russische Waffenkonzern Kalaschnikow 2014 seine Produktion verdoppelt und ist nach vielen Verlustjahren wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

    Der Umsatz (ermittelt nach den russischen Rechnungslegungsstandards) sei um 28 Prozent auf drei Milliarden Rubel (mehr als 38 Millionen Euro) gewachsen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. 2014 habe Kalaschnikow erstmals seit sieben Jahren einen Reingewinn verbucht, der 88 Millionen Rubel betragen habe. Die Herstellung von Handfeuerwaffen habe sich auf 120.000 Stück beinahe verdoppelt. Das Personal sei um 14 Prozent auf 4.700 Mitarbeiter gewachsen und soll 2015 um weitere 20 Prozent aufgestockt werden.

     

    2014 wollte Kalaschnikow 90.000 Waffen in die USA liefern, etwa 50 Prozent der Gesamtexporte. Wegen der Sanktionen, die die USA in der Ukraine-Krise gegen Russland verhängten, betrugen die Lieferungen nur noch 35.000 Stück. Deshalb wandte sich der Waffenbauer neuen Märkten in der Asiatisch-Pazifischen Region zu und will 2015 die Produktion um mindestens ein Viertel aufstocken. Zugleich erneuert das Unternehmen seine Produktionsstätten. Bis 2017 sollen fünf Milliarden Rubel (rund 64 Millionen Euro) in die Modernisierung investiert werden.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Made in USA: Kalaschnikow-Importeur umgeht Sanktionen
    Kalaschnikow-Gewehr wird jetzt in den USA produziert
    Neue Kalaschnikow kostet 1000 Dollar
    Tags:
    Sanktionen, Kalaschnikow