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    OSZE bestätigt Beschuss von Kramatorsk – Donezk spricht von Provokation Kiews

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    OSZE-Beobachter haben den Beschuss der ukrainischen Großstadt Kramatorsk im Osten des Landes bestätigt. Die Kämpfe im Konfliktgebiet würden immer heftiger, erklärte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Dienstag.

    Zuvor hatte die Gebietsverwaltung Donezk mitgeteilt, dass bei einem Artilleriebeschuss von Kramatorsk mehrere Tote sowie 58 Verletzte gegeben hatte, darunter fünf Kinder und 32 Militärs. Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko behauptete, dass die Attacke gegen den Hauptstab der „Anti-Terror-Operation“ in Kramatorsk von den Donezker Milizen vorgenommen wurde.

    Die Volkswehr wies jegliche Anschuldigungen zurück und sprach von einer Provokation der Kiewer Militärs im Vorfeld des für diesen Mittwoch geplanten Vierertreffens im sogenannten Normandie-Format unter Teilnahme der höchsten Repräsentanten, Deutschlands, Frankreichs, der Ukraine und Russlands. „Das Ziel besteht darin, die Volkswehr und die Behörden der Donezker Republik in Misskredit zu bringen. Wir haben mehrmals erklärt, dass unsere Artillerie nie gegen dichtbesiedelte Wohnviertel zum Einsatz kommt“, sagte der Vize-Befehlshaber der Donezker Armee, Eduard Bassurin, nach Angaben der Donezker Nachrichtenagentur DAN.

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    OSZE, Petro Poroschenko, Eduard Bassurin, Donezk, Kramatorsk