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    Nationalist Jarosch: Rechter Sektor erkennt Minsker Vereinbarungen nicht an

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    Der an der Donbass-Operation beteiligte Militärarm der radikalen ukrainischen Organisation Rechter Sektor wird die Minsker Vereinbarungen zur Beilegung der Ukraine-Krise nicht anerkennen. Das erklärte der Führer der Organisation, Dmitri Jarosch, am Freitag.

    „Wir behalten uns das Recht vor, aktive Kampfhandlungen gemäß unseren eigenen operativen Plänen fortzusetzen, bis das gesamte ukrainische Territorium von der russischen Okkupation befreit worden ist“, schrieb Jarosch auf seiner Facebook-Seite. Der Rechte Sektor sei der Ansicht, dass beliebige Vereinbarungen mit „prorussischen Terroristen“ keine juristische Kraft hätten, der gültigen Verfassung der Ukraine zuwiderliefen und ihre Erfüllung deshalb für Bürger nicht bindend sei.

    „Der Rechte Sektor setzt die Aufstellung seiner Kampf- und Reservetruppen sowie ihre Ausbildung und materiell-technische Versorgung fort. Wir stimmen unsere Kampfaktionen mit dem Kommando der Sonderoperation, mit Brigaden der ukrainischen Streitkräfte sowie mit Freiwilligenbataillonen des Verteidigungs- und des Innenministeriums ab“, schrieb Jarosch.

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    Tags:
    Rechter Sektor, Dmitri Jarosch, Ukraine