07:38 26 September 2017
SNA Radio
    Anführer der extremistischen ukrainischen Gruppierung Rechter Sektor Dmitri Jarosch

    Nationalist Jarosch spricht von „schweren Verlusten ukrainischer Seite“ bei Debalzewo

    © Sputnik/ Mikhail Voskresensky
    Militär
    Zum Kurzlink
    Situation in der Ostukraine (346)
    0 167001679

    Der Anführer der extremistischen ukrainischen Gruppierung Rechter Sektor, Dmitri Jarosch, hat angesichts „hoher Verluste“ der ukrainischen Kräfte bei Debalzewo den Militärarm seiner Organisation in erhöhte Bereitschaft versetzt. „Die Lage an einigen Frontabschnitten ist kritisch“, schrieb Jarosch am Dienstag bei Facebook.

    „Die Situation bei Debalzewo ist für die ukrainische Seite extrem schwierig geworden. Unsere Verluste nehmen unproportional und, gelinde gesagt, spürbar zu“, schrieb der Anführer. Wenige Minuten später wurde der Eintrag gelöscht.

    „Ich befehle der militärpolitischen Bewegung Rechter Sektor, darunter Einheiten und Verbänden des Ukrainischen Freiwilligen-Korps, das Personal in erhöhte Kampfbereitschaft zu versetzen und zusätzliche Formationen aufzustellen“, hieß es.

    Debalzewo ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt an der Grenze zwischen den selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine. In der Kleinstadt kreuzen sich Eisenbahnwege aus Charkow, Mariupol, Rostow am Don, Taganrog und Moskau.

    Nach Angaben der Donezker und der Lugansker Volkswehr ist derzeit bei Debalzewo eine 6000 bis 8000 Mann starke Gruppierung der ukrainischen Streitkräfte eingekesselt. Am Dienstag meldete die Volkswehr, dass Debalzewo „zu 80 Prozent unter unserer Kontrolle“ ist.

    Themen:
    Situation in der Ostukraine (346)

    Zum Thema:

    Donezker Republikchef Sachartschenko in Debalzewo verwundet
    Kesselschlacht in Debalzewo: Armee und Milizen kämpfen um einzige Verbindungsstraße
    EU besorgt über anhaltende Kämpfe im Raum Debalzewo
    Tags:
    Dmitri Jarosch, Lugansk, Donezk, Ukraine, Debalzewe
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren