23:05 20 November 2018
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    Raketensystem Topol

    Kommando: Russlands Raketentruppen bereit zu Atomwaffeneinsatz auf Befehl

    © Sputnik / Mikhail Fomichev
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    Neue Waffen für russische Armee (669)
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    Russlands Strategische Raketentruppen sind laut dem Chef des Zentralkommandos, Andrej Burbin, bereit, einen Befehl über einen Einsatz von Atomwaffen „ohne Zögern“ zu erfüllen.

    Russischer eisenbahngestützter Raketenkomplex BZRK
    © Foto : Strategische Raketentruppen Russlands
    „Die Aufgabe wird ohne Zweifel und Zögern erfüllt werden", antwortete der General am Samstag auf die Frage des Radiosenders RSN, ob die diensthabenden Soldaten bereit wären, auf den Atomknopf zu drücken, wenn ein entsprechender Befehl  kommen sollte. Wie Burbin weiter mitteilte, werden die Raketentruppen planmäßig modernisiert. Bis 2020 soll der Anteil der neuen Atomraketen auf 98 Prozent steigen.

    Die Strategischen Raketentruppen Russlands dienen mit ihren landgestützten atomaren Interkontinentalraketen der Abschreckung: Sie sollen den Gegner von einem nuklearen Erstschlag auf Russland abhalten. Etwa 6000 Soldaten der Raketentruppen sind rund um die Uhr im Dienst.

    Gegenwärtig verfügen die Strategischen Raketentruppen über silogestützte Atomraketen der Typen Wojewoda RS-20W (Satan), RS-18 Stillet und Topol aber auch über die fahrzeuggestützten Raketen Topol-M und Jars. Vor dem Hintergrund der Spannungen mit der Nato kündigte Moskau im vergangenen Jahr eine Wiederbelebung der Raketenzüge an. Der neue Raketenzug „Bargusin“ soll als Weiterentwicklung des sowjetischen „Molodez“ bis 2018 gebaut werden.

    Im Kalten Krieg waren die so genannten Eisenbahn-Raketenkomplexe der Sowjetunion eine bedrohliche Waffe, denn die mit Interkontinentalraketen ausgerüsteten Schienenfahrzeuge waren aus der Luft und dem Weltall kaum von zivilen Reise- und Güterzügen zu unterscheiden. Russland musterte 2005 seinen letzten Raketenzug aus, wie dies der 1993 unterzeichnete  START-II-Vertrag mit den USA vorschieb. Der Nachfolgevertrag Start III untersagt den Bau neuer Raketenzüge nicht.

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    Topol-M, NATO, Andrej Burbin, USA, Russland