04:34 19 September 2020
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    Situation in der Ostukraine (346)
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    Die Ukraine hat bislang weder der selbst ernannten Republik Donezk noch der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Karten der im Donbass gelegten Minenfelder zur Verfügung gestellt. Das sagte der Vorsitzende des Donezker Volksrates, Andrej Purgin, am Dienstag in Donezk.

    „Nicht einmal die OSZE hat von Kiew solche Karten bekommen… Ortseinwohner, darunter Kinder, werden jetzt sterben müssen, indem sie auf die von Kiew gelegten Minen treten. Bislang gibt es keine Dokumente oder Karten, auf deren Grundlage die Gegend von Minen freigelegt werden könnte“, bemängelte Purgin.

    Zuvor hatte Purgins Stellvertreter Denis Puschilin erklärt, dass das Freilegen der von der ukrainischen Armee in der Region Donbass hinterlassenen Minenfelder Jahre dauern dürfte. „Große Territorien sind vermint. Dabei haben nicht einmal die ukrainischen Streitkräfte Karten der Minenfelder, weil einzelne Verbände oder territoriale Bataillone entsprechende Daten nicht ausreichend ausgetauscht hatten“, wurde Puschilin von der Donezker Nachrichtenagentur DAN zitiert.

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    OSZE, Denis Puschilin, Andrej Purgin, Ukraine, Donbass, Kiew, Donezk