23:18 21 Juli 2018
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    Kiew meldet 1750 tote Soldaten seit Beginn des Sondereinsatzes in Ostukraine

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    Situation in der Ostukraine (346)
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    Seit Beginn des Sondereinsatzes im Osten der Ukraine sind nach Stand vom 1. Februar 1750 ukrainische Militärs getötet worden, teilte das ukrainische Verteidigungsministerium am Sonntagabend mit.

    Zuvor hatte Alexander Sachartschenko, der Chef der selbsterklärten Volksrepublik, gesagt, dass Tausende Soldaten allein bei den Gefechten um Debalzewo ihr Leben verloren haben.

    Die schweren Gefechte zwischen Militär und Milizen in der Ost-Ukraine dauerten seit April 2014 an. Nach dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch im Februar 2014 schickte die neue ukrainische Regierung Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk, weil diese den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Die Regierung in Kiew hat die westlichen Staaten, die den dubiosen Machtwechsel in Kiew unterstützt haben, wiederholt um Waffenhilfe gebeten. Bei den Gefechten zwischen Militär und Milizen sind laut UN-Angaben mehr als 6000 Zivilisten ums Leben gekommen.

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