20:30 05 Dezember 2019
SNA Radio
    Sanaa, Yemen

    Saudi-Arabien greift Ziele in Jemen an – 22 Tote und zahlreiche Verletzte

    © Sputnik / Faisal Al Shabibi
    Militär
    Zum Kurzlink
    Militäroperation in Jemen (72)
    0 1078
    Abonnieren

    Saudi Arabien und mehrere Golfstaaten haben um Mitternacht Ortszeit eine Militäroffensive in Jemen begonnen. Der Einsatz erfolgt auf Bitte des jemenitischen Staatspräsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi.

    Wie der TV-Sender Al Arabiya am Donnerstagmorgen berichtet, halte Saudi-Arabien für den Einsatz gegen die Huthi-Rebellen in Jemen 100 Kampfflugzeuge und 150 000 Soldaten bereit. Die Vereinigten Arabischen Emirate stellten für den internationalen Militäreinsatz 30 Flugzeuge zur Verfügung. Nach Angaben des Senders haben sich auch Kuwait, Bahrain, Katar und Jordanien bereit erklärt, sich am Einsatz zu beteiligen.

    Später teilten Pakistan und Ägypten mit, sich dem Militäreinsatz anzuschließen. Marokko bekräftigte die Unterstützung seines Landes für Saudi-Arabien, das die Koalition leitet.

    Die internationale Koalition gab bekannt, den ganzen jemenitischen Luftraum unter ihrer Kontrolle zu halten.

    In der Nacht wurden Luftschläge gegen den Flughafen der Hauptstadt Sanaa und mehrere Militärobjekte geflogen. Wie RIA Novosti unter Berufung auf Quellen in jemenitischen Sicherheitskreisen mitteilt, wurden nördliche Stadtbezirke sowie  Regierungsgebäude aus der Luft angegriffen.

    Bei den nächtlichen Luftangriffen wurden nach vorläufigen Angaben 22 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Militäroperation in Jemen (72)

    Zum Thema:

    IS bekennt sich zu Anschlägen im Jemen: 150 Tote, 345 Verletzte
    Anschläge auf Moscheen in Jemen: Zahl der Toten auf 150 gestiegen
    Opferzahl nach Anschlag in Jemen auf 77 gestiegen
    Mehr als 40 Tote und zahlreiche Verletzte bei Anschlägen in Jemen
    Tags:
    Abed Rabbo Mansur Hadi, Bahrain, Kuwait, Marokko, Sanaa, Ägypten, Jordanien, Jemen, Katar, Pakistan, Saudi-Arabien