04:23 19 November 2019
SNA Radio
    NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg

    NATO und EU sollen Länder der Ostpartnerschaft „vor russischem Druck“ befreien helfen

    © AFP 2019 / JOHN THYS
    Militär
    Zum Kurzlink
    121207
    Abonnieren

    NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die EU zur Hilfe für die Ukraine, Moldawien und Georgien aufgerufen, den „Druck“ Russlands abzuschütten. Zudem sollten die Allianz und die EU die Gefahr des sogenannten hybriden Krieges gemeinsam abwenden, sagte Stoltenberg am Montag im Europaparlament.

    „Solche Länder wie Ukraine, Moldawien und Georgien sind Partner der NATO. Sie hatten den Weg nach Europa gewählt, sie teilen unsere Werte, wir müssen mit diesen Ländern arbeiten. Aber sie alle werden von Russland unter Druck gesetzt. Wir haben sie zu unterstützen und ihre Möglichkeiten zu mehren, diesem Druck zu widerstehen. Hierbei gibt es Aufgaben sowohl für die EU als auch für die NATO“, sagte Stoltenberg.

    Eine der Kooperationsrichtungen wäre der gemeinsame Kampf gegen die Gefahr eines hybriden Krieges. „Wir sehen, wie Russland das unter anderem in der Ukraine tut: Kombination militärischer und nicht militärischer Mittel, offener und latenter Handlungen, Internet, Information und Betrug. Die NATO hat einmalige Möglichkeiten und Kompetenzen, die EU verfügt über sonstige Möglichkeiten. Wir müssen zusammenarbeiten“, betonte der Allianzchef.

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Nato-Chef Rasmussen: Russland schürt Konflikte in Moldawien, Georgien und Ukraine
    Nato-Chef begrüßt EU-Assoziierungsabkommen mit Ukraine, Moldawien und Georgien
    „Hysterie, Realitätsverlust“: EU bangt um „Gratis-Nachschlag“ aus Ukraine – Lawrow
    Tags:
    EU, NATO, Jens Stoltenberg, Georgien, Moldawien, Ukraine, Russland