20:58 03 August 2020
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    Die Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe (ISAF) in Afghanistan hat das Mandat des UN-Sicherheitsrates nicht erfüllen können, wie der russische stellvertretende Verteidigungsminister Anatoli Antonow erklärte.

    „Wie es scheint, konnte die ISAF das vom UN-Sicherheitsrat eingeräumte Mandat nicht erfüllen. Auch eine vollständige Rechenschaft über ihre Aktivitäten haben wir nicht gesehen. Wir möchten hoffen, dass die von der Nato begründete Mission „Resolute Support“ besser abschneiden wird“, äußerte Antonow.

    Nach seinen Worten bleibt die Bedrohung seitens der Taliban-Bewegung bestehen. Die negative Entwicklung in Afghanistan kann laut Antonow die Sicherheit Russlands und dessen OVKS-Verbündeten bedrohen.

    „Die Eskalation der Spannung in den nördlichen Provinzen Afghanistans, die auf Mittelasien überschwappen kann, stellt eine erhöhte Bedrohung für Russland und dessen Verbündeten dar. Zu beobachten sind Anzeichen einer Verschlechterung der Situation an der afghanisch-turkmenischen Grenze“, sagte Antonow.

    „Deshalb verstärken wir konsequent und operativ das militärische Potential der OVKS-Mitgliedsländer, das gilt vor allem für Tadschikistan und Kirgisien“, fügte der Minister hinzu.

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    Tags:
    Kirgistan, ISAF, OVKS, Anatoli Antonow, Russland, Tadschikistan, Afghanistan