13:40 05 Dezember 2020
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    Mit der Stationierung ihrer Tomahawk-Startrampen in Osteuropa verletzen die USA laut dem russischen Generalstabschef Waleri Gerassimow den Vertrag über die Vernichtung der Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite (INF), aber verschaffen sich auch die Möglichkeit, den ganzen europäischen Teil Russlands mit Marschflugkörpern zu erreichen.

    Der INF-Vertrag sei einer der Ecksteine der strategischen Stabilität in Europa, sagte Gerassimow am Donnerstag auf der 4. Internationalen Sicherheitskonferenz in Moskau. Bei der Aufstellung ihres Raketenschildes verletzten die USA diesen wichtigen Vertrag.

    „Es handelt sich darum, dass gleichzeitig mit den Raketenabwehrsystemen Aegis-Ashore in Rumänien und Polen auch universelle Senkrechtstartanlagen des Typs Mk-41 stationiert werden, die nicht nur Anti-Raketenraketen SM-3, sondern auch Marschflugkörper des Typs Tomahawk abfeuern können“, erläuterte der General. „Weil die USA auch ihre Raketenabwehr-Schiffe mit diesen Startanlagen ausstatten, fällt der gesamte europäische Teil der Russischen Föderation in den Wirkungsbereich der amerikanischen land- und seegestützten Marschflugkörper.“

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    Tags:
    Valeri Gerassimow, Polen, Rumänien, Russland, USA, Moskau