14:57 22 Juli 2018
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    Lawrow: Russische S-300-Raketenlieferungen an Iran halten potentielle Angreifer ab

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    Lieferung russischer S-300-Flugabwehrraketen an Teheran (44)
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    Nach der geplanten Lieferung russischer S-300-Flugabwehrraketen an Teheran werden diejenigen, die Schläge gegen den Iran erwägen, es sich zweimal überlegen müssen.

    „Diejenigen, die einen Schlag gegen den Iran versetzen wollen, werden sich vielleicht zweimal überlegen, bevor sie sich dazu entschließen“, sagte Lawrow am Mittwoch in einem Interview mit den russischen Rundfunksendern Sputnik, Echo Moskwy und Goworit Moskwa.

    Dabei zeigte er sich verwundert über die US-amerikanische Haltung in Bezug auf die Entscheidung Russlands, zur Erfüllung des Vertrags mit Teheran zurückzukehren. Früher habe der amerikanische Staatschef sich darüber gewundert, dass sich Moskau bereits seit fünf Jahren an das Moratorium halte, so Lawrow.

    „Nun spricht er ganz andere Dinge, nämlich dass es falsch sei, dass Gespräche laufen“, so Lawrow.

    „Es ist unser Recht, wir haben nichts verbrochen. Wir haben das getan, um den Iran zu einer konstruktiveren Herangehensweise bei den Verhandlungen (über sein Atomprogramm) anzuspornen“, so Lawrow. Das habe funktioniert. Im Verhandlungsprozess sei eine sehr wichtige Etappe erzielt worden.

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    Lieferung russischer S-300-Flugabwehrraketen an Teheran (44)

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    S-300, Sergej Lawrow, USA, Russland, Iran
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