02:37 20 November 2019
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    Russland stationiert Navigationssystem in Nicaragua - USA beunruhigt

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    Die USA sind über die Stationierung einer russischen GPS-Bodenstation in Nicaragua beunruhigt, wie die Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN) berichten.

    Der Online-Zeitung zufolge hat sich Russland mit Nikaragua über die Schaffung einer GPS-Bodenstation in dem mittelamerikanischen Land geeinigt. Das satellitengestützte Navigationssystem solle für friedliche Zwecke genutzt werden. Doch ein Satelliten-System im „Vorgarten“ der USA könne von der Obama-Regierung nur mit Misstrauen betrachtet werden.

    „Zuvor hatten die Russen die Amerikaner mit Fotos ihres eigenen Spionage-Satelliten überrascht und für Verwirrung beim US-Militär gesorgt. Die Bewegungen des US-Lacrosse Radar-Satellits wurden im russischen Altay Optical Laser Center offenbar zwischen 2005 bis 2010 dokumentiert“, so die Zeitung.

    Das Parlament in Nicaragua hat am Mittwoch für die Stationierung einer russischen Satelliten-Bodenstation gestimmt.

    Im Jahr 2012 hatten Nicaragua und Russland ein Abkommen über Kooperation im Weltraumbereich unterzeichnet. Das Dokument sieht unter anderem die Einrichtung der Bodeninfrastruktur für das Navigationssystem GLONASS vor.

    „Managua und Moskau befinden sich zudem in Gesprächen über den Abschluss eines Waffen-Deals. Nicaragua will Kampfflugzeuge des Typs MiG-29 und Patrouillen-Boote aus Russland kaufen. Das mittelamerikanische Land hat bereits russische Busse, Taxis und Schlepper erworben“, berichtet DWN.

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    GLONASS, Barack Obama, Moskau, Russland, USA, Nicaragua