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    Statt Moskau-Reise: Kim Jong-un testet neue U-Boot-Rakete

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    Nordkorea hat nach eigenen Angaben erfolgreich eine neue Unterwasser-Rakete getestet. Machthaber Kim Jong-un erteilte persönlich den Startbefehl und verfolgte den Test der neuen Rakete von einem U-Boot aus, wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Samstag meldet.

    Die Rakete sei auf Anregung Kim Jong-uns entwickelt worden, hieß es. Es handele sich um eine „strategische Waffe von Weltrang“, mit der die nordkoreanische Armee jegliche „feindlichen Kräfte auslöschen“ könnte, die die „Souveränität und Würde“" des Staates bedrohten würden.

    Es war geplant, dass Kim Jong-un am 9. Mai an der Militärparade anlässlich des 70. Jahrestags des Kriegsendes in Moskau teilnimmt. Doch Ende April sagte der nordkoreanische Staatschef seine Teilnahme wegen „innerkoreanischen Angelegenheiten“ ab. Statt seiner reiste Kim Yŏng-nam, Chef der Obersten Volksversammlung und damit der zweitstärkste Mann Nordkoreas, in die russische Hauptstadt.

    Kim Jong-un inspiziert Armee
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    Nordkorea hatte sich 2005 zur Kernwaffenmacht erklärt und führte 2006, 2009 und 2013 Atomtests durch, auf die der UN-Sicherheitsrat mit Sanktionen reagierte. 2012 schickte das Land nach eigenen Angaben einen Satelliten mit einer Rakete ins Weltall. Die Weltgemeinschaft vermutete einen verschleierten Test einer atomfähigen Langstreckenrakete.

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    Parade, 70. Jahrestag des Sieges, Kim Yŏng-nam, Kim Jong Un, Moskau, Nordkorea