18:11 14 August 2018
SNA Radio
    Korvette „Samum“

    Grünes Licht in Noworossijsk für russisch-chinesische Marineübung

    © Sputnik / Vasily Batanov
    Militär
    Zum Kurzlink
    0 20311

    Eine russisch-chinesische Marineübung ist am Montag im Schwarzmeerhafen Noworossijsk für eröffnet erklärt worden. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    An der feierlichen Zeremonie nahmen die Vizemarinechefs beider Länder, Vertreter des gemischten Stabes der Manöver, die Mannschaften des russischen Küstenwachschiffes „Pytliwy“ und der Korvette „Samum“ sowie der chinesischen Küstenwachschiffe „Linyi“ und „Wei Fang“ teil. Die Übung selbst findet vom 11. bis 21. Mai im Mittelmeer statt.

    Russisch-chinesische Militärübungen im Japanischen Meer
    © Foto : Servicio de prensa del Distrito Militar Este de Rusia
    „An dem Manöver nehmen auf beiden Seiten etwa zehn Schiffe diverser Klassen teil“, kündigte Russlands Vizeaußenminister Anatoli Antonow nach Verhandlungen zwischen Ressortchef Sergej Schoigu und dem Vizechef des Zentralen Militärrates Chinas, Fan Changlong, an. „Geübt wird die Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt im Weltmeer. Beide Marinen sollen ihr Zusammenwirken bei der Abwendung von Gefahren auf hoher See vervollkommnen. Die Übung ist nicht gegen dritte Seiten gerichtet“, versicherte Antonow.

    Der Minister bedankte sich bei den chinesischen Gästen für die Teilnahme von Schiffen der chinesischen Marine an der Seeparade in Noworossijsk anlässlich des 70. Jahrestags des Sieges der Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg (1941-1945).

    Zum Thema:

    Russland und China planen Militärübungen im Pazifik und Mittelmeer
    Militärtechnische Kooperation zwischen Russland und China gewinnt besonderen Charakter
    Putin für engere militärische Partnerschaft mit China
    Seemanöver: Russland und China nähern sich militärpolitisch an
    Tags:
    Küstenwachschiff Wei Fang, Küstenwachschiff Linyi, Küstenwachschiff Pytliwy, Korvette Samum, Fan Changlong, Anatoli Antonow, Sergej Schoigu, Russland, China
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren