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    Entwicklung in der Ukraine (Mai 2015) (101)
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    Mit der Annahme eines Gesetzes zur Öffnung der ukrainischen Armee für Ausländer gewährleisten die Kiewer Behörden eine Rückendeckung für NATO-Truppen im Donbass. Das teilte das Verteidigungsministerium der selbst ernannten Volksrepublik Donezk am Dienstag mit.

    Das Gesetz war am gleichen Tag von der Werchowna Rada in erster Lesung angenommen worden. Durch die Ausländer, die den Streitkräften beitreten, verringere sich der Mobilisierungsbedarf bei Ukrainern, sagte Gesetzesautor Dmitri Timtschuk der Internetzeitung „Ukrainskaja Prawda“.

    Nach Angaben der Aufklärung der Volkswehr halten sich bereits Formationen der Streitkräfte der USA, Kanadas, Polens, Georgiens und einiger anderer Länder auf dem Territorium der Ukraine auf. Die Donezker Führung geht davon aus, dass berufliche Fähigkeiten ukrainischer Militärs von US-amerikanischen Instrukteuren negativ bewertet worden sind. Deshalb sei beschlossen worden, die Armee für Ausländer zu öffnen, hieß es in Donezk.

    Das umstrittene Gesetz muss noch in zweiter Lesung abgestimmt werden. Es legalisiert den bereits jetzt üblichen Einsatz von Ausländern im Kampf gegen die Separatisten. Es handelt sich unter anderem um private Militär- und Sicherheitsfirmen wie Academi (einst Blackwater).

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    NATO, Dmitri Timtschuk, USA, Ukraine, Kanada, Donbass, Polen, Georgien