12:35 21 Juni 2018
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    Nato bedauert ausbleibende Kooperation mit Russland – Sprecherin

    © AFP 2018 / Georges Gobet
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    Die Nato bedauert laut der stellvertretenden Pressesprecherin der Allianz, Carmen Romero, dass eine Kooperation mit Russland angesichts der Krise in der Ukraine nicht möglich ist.

    „Wir haben im Laufe von 20 Jahren effektiv zusammengearbeitet und eine enge Kooperation mit Russland hergestellt“, sagte sie in einem Gespräch mit RIA Novosti. „Wir bedauern sehr, dass diese Arbeit eingestellt wurde. Wir möchten weiterhin bei vielen aktuellen Sicherheitsfragen mit Russland zusammenarbeiten, können das aber nicht.“

    „Russland kann in keiner Hinsicht Recht haben“, behauptete die stellvertretende Sprecherin. „Selbst wenn die Krim eine Autonomie ist, dann eine Autonomie im Bestand der Ukraine wie Katalonien in Spanien.“ 

    Die Halbinsel Krim und die Stadt Sewastopol waren nach einem Referendum am 16. März 2014 zu russischen Regionen geworden, bei dem eine Mehrheit für eine Wiedervereinigung mit Russland stimmte. Wie Präsident Wladimir Putin erklärte, steht das Referendum auf der Krim mit den Völkerrechtsnormen und der Uno-Charta im Einklang. Russlands Außenministerium erklärte mehrmals, dass die Einwohner der Krim auf demokratischem Wege und in völliger Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und der Uno-Charta für eine Wiedervereinigung mit Russland gestimmt hatten.

    Die Ukraine betrachtet die Krim als ihr Territorium, das vorübergehend besetzt ist.

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    NATO, Wladimir Putin, Carmen Romero, Krim, Ukraine, Russland
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