21:16 20 Januar 2020
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    Lieferung russischer S-300-Flugabwehrraketen an Teheran (44)
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    Die russischen Flugabwehrraketensysteme S-300 könnten den Iran vor einem möglichen US-Luftangriff nicht schützen, erklärte Colin Kahl, der Berater des US-Vizepräsidenten.

    Nach seinen Worten ist S-300 ein sehr effektives Flugabwehrsystem. Es werde die USA jedoch nicht daran hindern, das Notwendige zu tun, falls der Iran das Abkommen brechen sollte, um Atomwaffen herzustellen.

    Gleichzeitig gab Kahl zu, dass es für Israel und die USA besser wäre, wenn der Iran kein effektives Raketensystem besitzen würde. Wenn es dennoch existiere, müssten sich die USA anpassen.

    Zuvor hatte auch US-Präsident Barack Obama erklärt, die Lieferung der S-300-Raketensysteme an den Iran sei kein Hindernis für Washington.

    Der Iran hatte bereits 2007 Luftabwehrraketen des Typs S-300PMU-1 im Wert von 800 Millionen US-Dollar bestellt. Im September 2010 verbot der damalige russische Präsident Dmitri Medwedew die Lieferung per Erlass. Begründet wurde die Entscheidung mit Sanktionen des UN-Sicherheitsrats, welche die Lieferung moderner Waffen an den Iran untersagen. Die Sanktionen waren wegen dem iranischen Atomprogramm verhängt worden.

    Im April 2015 hob Russlands Präsident Wladimir Putin das S-300-Lieferverbot für den Iran wieder auf.

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    Sanktionen, S-300, UN-Sicherheitsrat, Wladimir Putin, Dmitri Medwedew, Washington, Iran, Israel, USA