20:24 25 Februar 2020
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    Beziehungen Russlands mit den Nato-Staaten (247)
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    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Russland zu mehr Transparenz bei den Militärtrainings aufgefordert. Laut ihm lösen vor allem die russischen Alarmübungen beim Bündnis Besorgnis aus.

    Mehr Transparenz sei nötig, „um Zwischenfälle und unkontrollierbare Situationen zu vermeiden“, sagte Stoltenberg am Dienstag in Brüssel nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. „Wir sind besorgt über die große Zahl der Überraschungsübungen in Russland, denn sie bauen die Voraussagbarkeit und Transparenz an den Nato-Grenzen ab.“

    „Das muss geändert werden, die Russen müssen bei ihren militärischen Aktivitäten transparenter sein“, so der Nato-Generalsekretär weiter. Die Nato selbst sei „durchaus transparent“, was Ort und Zeitpunkt ihrer militärischen Übungen anbetreffe.

    Der russische Generalstab hatte im Februar 2013 – erstmals seit 20 Jahren – einen Übungsalarm ausgelöst, der eine Reihe von Problemen aufzeigte. Seitdem finden regelmäßig Überraschungsübungen in verschiedenen Landesteilen statt. Das ziel ist es, die Kampfbereitschaft der Truppen zu überprüfen.

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    Übungen, Militärmanöver, NATO, Sergej Lawrow, Jens Stoltenberg, Russland