13:34 17 Januar 2018
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    Situation in der Ukraine

    Moskau weist NATO-Anschuldigung zurück: Keine Truppenverlegung in Ukraine geplant

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    Entwicklung in der Ukraine (Mai 2015) (101)
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    Das Verteidigungsministerium Russlands hat die jüngsten Anschuldigungen von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg zurückgewiesen, wonach Moskau die Verlegung von Truppen in die Ukraine als Militärmanöver tarnt. „Die Gelände, wo russische Truppen derzeit üben, liegen Hunderte Kilometer von der ukrainischen Grenze“, hieß es in Moskau.

    „Wir müssen unsere Partner in Washington und Brüssel ein weiteres Mal daran erinnern, dass die Übungsgelände Aschuluk und Kapustin Jar fast 800 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt sind. Und Pemboi liegt sogar im Hohen Norden Russlands, knapp 3.000 Kilometer von Donezk“, sagte Ministeriumssprecher Generalmajor Igor Konaschenkow am Donnerstag.

    Am Vortag hatte Allianzchef Stoltenberg erklärt, dass Russland Militärübungen missbraucht, um eine Umdislozierung seiner Truppen in die Ukraine zu tarnen. „Die Gefahr besteht darin, dass Russland seine Manöver in einem Modus durchführt, der Transparenz und Berechenbarkeit untergräbt.“

    „Russland startet unerwartete Armeeübungen, um die Annexion eines Teils eines anderen Landes zu tarnen, so die Annexion der Krim. Sie (Russen) nutzen ihre Übungen, um ihre Truppen zur ukrainischen Grenze massiv zu verlegen, um sie dann zur Unterstützung der Separatisten in die Ukraine einzuschleusen“, hatte Stoltenberg im Washingtoner Zentrum für strategische und internationale Studien gesagt.

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    Entwicklung in der Ukraine (Mai 2015) (101)

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    Tags:
    NATO, Jens Stoltenberg, Russland, Brüssel, Washington, Krim, Ukraine, Donezk, Moskau
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