02:16 26 September 2020
SNA Radio
    Militär
    Zum Kurzlink
    12126
    Abonnieren

    Mit ihrer Übung im Schwarzen Meer schmeißt die NATO das Geld nur heraus. Wie der türkische Brigadegeneral a. D. Er Ali am Mittwoch in einem Interview für Sputniknews weiter sagte, hätte die Allianz ihre Verbände lieber im Mittelmeer zur Unterbindung der ausufernden illegalen Migration einsetzen sollen.

    Das Manöver hatte am Dienstag im neutralen Gewässer des Schwarzen Meeres begonnen. Zudem nehmen rund 13.000 Soldaten aus NATO- und Partnerländern seit Montag an einer groß angelegten Übung im Baltikum und in Polen teil.

    „Derartige Manöver können im Hinblick auf die Gewährleistung des globalen Friedens nicht positiv bewertet werden: Die NATO versucht, Russland zu bedrohen, das ist nicht gut… Die Türkei ist sich darüber im Klaren und verfolgt aufmerksam alle Übungen, insbesondere im Schwarzmeerraum.“

    In diesem Zusammenhang sprach sich der General für eine strikte Einhaltung der Montreux-Konvention vom 20. Juli 1936 aus, wonach sich Schiffe von Nichtanrainer-Staaten höchstens 21 Tage im Schwarzen Meer aufhalten dürfen. „Die Einhaltung dieser Regel wird die regionale Sicherheit festigen und den Status der Meerengen (Bosporus und Dardanellen) erhalten“, sagte Ali.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Nato-Schiffe kehren ins Schwarze Meer zurück
    Bei einer „Nowitschok“-Vergiftung wäre Nawalny nach 10 Minuten tot – Entwickler
    Nowitschok-Erfinder im großen Interview zu Nawalny: „Wenn das eine Vergiftung gewesen wäre ...“
    Tags:
    NATO, Baltikum, Türkei, Polen