11:16 28 Oktober 2020
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    Internationale Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt (146)
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    Die Ukraine setzt weiterhin auf eine gewaltsame Lösung des Konflikts im Donbass. „Das führen die ununterbrochenen Provokationen der Kiewer Armee vor Augen“, erklärte Wladislaw Dejnego, bevollmächtigter Vertreter der selbst ernannten Republik Lugansk zu den Minsker Verhandlungen, am Freitag in Lugansk.

    „Aber Kiew kann sich nicht offen dazu bekennen, weil es den Eindruck vermitteln will, als ob die Ukraine das von der Normandie-Vier unterzeichnete Minsker Abkommen erfüllt… Die ukrainische Seite simuliert lediglich die Arbeit an der friedlichen Beendigung des Donbass-Konflikts. Sowie sich eine positive Dynamik in diesem Prozess abzeichnet, entstehen sofort irgendwelche Probleme“, kritisierte Dejnego.

    Mit ihren Provokationen wollten die Kiewer Behörden die Volkswehr zu einer Antwort zwingen, um Donezk und Lugansk dann Verstöße gegen die Minsker Vereinbarungen in die Schuhe zu schieben, sagte der Politiker.

     

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    Tags:
    Minsker Abkommen, Wladislaw Dejnego, Lugansk, Ukraine, Donbass