00:13 27 September 2020
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    Nicht mit Renault Trucks, sondern mit einer Firma aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wird Russland seinen schweren Schützenpanzer des Typs „Atom“ fertigstellen. Die jahrelange Kooperation mit dem französischen Lkw-Hersteller musste wegen der EU-Sanktionen abgebrochen werden.

    Ursprünglich sollte der „Atom“ auf der Plattform des französischen Schützenpanzers VBCI entstehen. Am Montag teilte Oleg Sijenko, Chef des russischen Rüstungskonzerns Uralvagonsavod, mit, dass das Projekt in Kooperation mit den Vereinigten Arabischen Emiraten fortgesetzt werde. „Wir halten an dem Projekt fest“, sagte Sijenko am Montag in Moskau. „Ich denke, das wird ein gemeinsames Produkt mit den Arabischen Emiraten sein".

    Der Prototyp des Schützenpanzers „Atom“ war 2013 auf einer Rüstungsmesse in der Ural-Stadt Nischni Tagil erstmals vorgestellt worden. Das 32 Tonnen schwere Kampffahrzeug ist schwimmfähig und bietet neben drei Mann Besatzung auch einer achtköpfigen Kampfeinheit Platz. Seine Hauptwaffe ist eine 57mm-Maschinenkanone.

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    Tags:
    Sanktionen, EU, Oleg Sijenko, Frankreich, Russland