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05:48 20 September 2019
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    US-Navy mangelt es an Schiffen für ihre Truppenverlegungen

    © Flickr / U.S. Pacific Fleet
    Militär
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    Das Kommando der US-Marine Corps (USMC) erwägt die Möglichkeit, aufgrund eines Mangels an Schiffen der US-Marine für den Truppentransport, Kriegsschiffe anderer Länder für die Umdislozierung ihrer Kräfte zu nutzen, wie "USA today" unter Berufung auf den Unterbefehlshaber der USMC in Europa und Afrika, General Norman Cooling berichtet.

    Ihm zufolge, handelt es sich um eine provisorische Lösung, bis die US-Marine mehr Schiffe, darunter auch Amphibienschiffe, bekommt. Bis dahin "ziehen wir andere Möglichkeiten in Betracht ", sagte Cooling. Er wies darauf hin, dass es keinen realen dauerhaften Ersatz für US-Kriegsschiffe gebe.

    Nach Angaben der Zeitung, verhandelt derzeit das Kommando der USMC mit dem Militär in Spanien, Italien, Großbritannien und anderen verbündeten Ländern. Um allen Anforderungen des Pentagons gerecht zu werden, benötige die US-Marine 38 Landungsschiffe, doch diese Zahl sei wegen der Kürzungen im Verteidigungshaushalt erst gegen 2028 zu erreichen.

    Inzwischen befinden sich die meisten dieser Schiffe im Pazifik, wo US-Streitkräfte, so die Zeitschrift, „versuchen, auf die Expansionspolitik von China und des Nahen Ostens zu reagieren, wo sie bemüht sind, eine Reihe von Krisen zu lösen."

    "Die bewaffneten Auseinandersetzungen in der Ukraine und das Chaos in Libyen haben auch dazu beigetragen, dass Gespräche über Streitkräfte, die schnell auf Ereignisse in Europa und Afrika reagieren könnten, geführt werden", berichtet das Blatt.

    Nach dem Beginn des Ukraine-Konfliktes haben die USA und die Nato ihre militärische Präsenz in Osteuropa verstärkt. Ende Mai musste die russische Marine nach eigenen Angaben sogar Kampfflugzeuge einsetzen, um einen amerikanischen Lenkwaffenzerstörer von der russischen Seegrenze abzudrängen.

    Am 30. Mai flog ein russisches Jagdflugzeug laut CNN über dem Schwarzen Meer in gefährlicher Nähe an einem US-Aufklärungsflugzeug vorbei. Im April hatte das Pentagon gegen ein „unprofessionelles Handeln“ der russischen Piloten protestiert, nachdem eine Su-27 ein US-Spionageflugzeug von der russischen Grenze abgedrängt hatte.

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    Tags:
    Schwarzes Meer, Su-27, NATO, US-Streitkräfte, Zeitung "USA Today", US-Marine Corps (USMC), Pentagon, Norman Cooling, USA, Ukraine, China, Pazifik, Nahosten