15:59 21 September 2020
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    Russland erneuert den Schiffsbestand seiner Kriegsmarine und baut gleichzeitig neue Hafeninfrastruktur. Noch in diesem Jahr sollen zehn Schiffe und U-Boote den Dienst antreten, wie Verteidigungsminister Sergej Schoigu mitteilte.

    Russische Elitesoldaten: Nur die Härtesten schaffen es
    © Sputnik / Alexander Kriazhev
    Die Kriegsflotte habe in diesem Jahr bereits zehn Boote verschiedener Klassen erhalten, teilte Schoigu am Dienstag in Moskau mit. Bis Jahreswechsel würden die erste Fregatte der neuen Admiral-Gorschkow-Klasse, die Korvette „Sowerschenny“ sowie sechs weitere Schiffe und zwei U-Boote geliefert werden. Darüber hinaus sollen in diesem Jahr 45 Infrastrukturobjekte für die Nordflotte, die Pazifikflotte und die Schwarzmeerflotte fertiggestellt werden. Es handle sich vor allem um neue Stationierungsanlagen für U-Boote.

    Russland hatte 2010 ein auf zehn Jahre angelegtes Modernisierungsprogramm für die Armee und Flotte begonnen, das mit rund 20 Billionen Rubel (mehr als 320 Milliarden Euro nach dem aktuellen Kurs) finanziert werden soll. Weitere drei Billionen Rubel sind für die Modernisierung der Produktionskapazitäten vorgesehen. Im Ergebnis soll der Anteil der modernen Waffen auf 70 Prozent wachsen. Im Zuge der Militärreform sind die russischen Streitkräfte laut Schätzungen um fast die Hälfte geschrumpft.

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    Rubel, Sergej Schoigu