19:30 12 Dezember 2019
SNA Radio
    Nato

    Moskau: USA nutzen „Mythos von russischer Gefahr“ für erhöhte NATO-Aktivitäten

    © AP Photo / Olivier Matthys
    Militär
    Zum Kurzlink
    Beziehungen Russlands mit den Nato-Staaten (247)
    10717
    Abonnieren

    Die USA nutzen den „Mythos von der russischen Gefahr“, um die Aktivitäten der NATO vor der Grenze Russlands zu erhöhen und ihr Atomarsenal zu vervollkommnen, erklärte Russlands Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow am Montag in Moskau nach dem jüngsten Test einer modernisierten US-amerikanischen Atombombe vom Typ B61-12.

    Handlungen der amerikanischen Seite bekräftigten die Absicht Washingtons, nukleare Mittel in Europa weiter zu stationieren, die das russische Territorium erreichen könnten, sowie ihre Effektivität zu erhöhen. „Darin sehen wir auch einen Beweis dafür, dass sich die USA hartnäckig weigern, nicht nukleare NATO-Länder an gemeinsamen nuklearen Missionen nicht zu beteiligen. Eine solche Beteiligung stellt einen direkten Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag“, fuhr Antonow fort.

    Die Erprobung von Atombomben sei kein Schritt, der die internationale Lage positiv beeinflusse. „Derart verantwortungslose Handlungen senden der internationalen Gemeinschaft ein falsches und besorgniserregendes Signal. Das darf man insbesondere jetzt nicht vergessen, angesichts der nicht eindeutigen Ergebnisse der Mai-Konferenz zum Atomwaffensperrvertrages“, sagte der Militär.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Beziehungen Russlands mit den Nato-Staaten (247)

    Zum Thema:

    Atomwaffensperrvertrag: Russland und USA wollen weiter abrüsten
    US-Luftwaffenministerin: Russland ist die größte Bedrohung für USA
    "Der Spiegel": Keine reale Bedrohung für Nato durch Russland
    Neue Militärdoktrin: Russland stuft USA als Bedrohung ein
    Tags:
    Atomwaffensperrvertrag (NPT), Atomwaffen, NATO, Anatoli Antonow, Russland, USA