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    Antonow An-30B

    Russland absolviert Überwachungsflüge über Lettland und Litauen

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    Russland plant Überwachungsflüge über Lettland und Litauen, teilte der Leiter des russischen Zentrums für Verminderung der Nuklear-Gefahr, Sergej Ryschkow, am Montag mit.

    „Im Rahmen der Umsetzung des internationalen Open Skies Vertrags plant eine Gruppe russischer Inspekteure routinemäßige Überwachungsflüge mit einer Antonow AN-30B über Lettland und Litauen“, sagte er.

    Die Flüge werden vom 20. bis 25. Juli von den Flughäfen Riga und Siauliai und in höchstens 800 bzw. 715 Kilometer Entfernung ausgeführt. Im laufenden Jahr seien es bereits „der 23. und der 24. Überwachungsflüge Russlands über Teilnehmerländer des Vertrages“.

    Der Flug werde sich nach der Flugroute erfolgen, welche mit den überwachten Ländern abgestimmt worden sei. Fachleute aus Lettland und Litauen an Bord werden den Einsatz der Ausrüstungen und die Einhaltung des Vertrages verfolgen.

    Die Überwachungsflüge sorgen für mehr Transparenz und Vertrauen bei militärtechnischen Aktivitäten wie auch für Festigung der Sicherheit durch vertrauensbildende Maßnahmen, betonte Ryschkow.

    Der Vertrag über den Offenen Himmel war im Jahr 1992 in Helsinki von 27 Mitgliedstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa unterzeichnet worden. Sein Ziel ist die Festigung der gegenseitigen Verständigung und des Vertrauens. Russland hat den Vertrag am 26. Mai 2001 ratifiziert.

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    Tags:
    AN-30B, Sergej Ryschkow, Russland, Litauen, Lettland