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    Pentagon besorgt: Russland hat womöglich Satelliten-Killer ins All gebracht

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    Ein neuer russischer Militärsatellit , der im März gestartet wurde, ruft beim US-Verteidigungsministerium zunehmend Besorgnis hervor. Pentagon-Experten vermuten, dass es sich bei Kosmos-2504 um eine Anti-Satelliten-Waffe handelt.

    Nach Angaben des amerikanischen Militärs führte der Satellit nach dem Start Manöver im All aus, indem er sich mindestens elfmal einer ausgebrannte Raketenstufe näherte und wieder fortflog, schreibt das Onlinemagazin „SpaceNews“. „Diese Manövrierfähigkeit könnte darauf schließen lassen, dass es sich um eine orbitale Anti-Satelliten-Waffe handelt."

    Die US-Luftwaffe und das Vereinigte Zentrum für Weltraumoperationen (JSpOC) des US Strategic Command observieren den russischen Satelliten, so „SpaceNews“. Das Pentagon befürchtet, dass Kosmos-2504 sowie der kurz davor gestartete Satellit Kosmos-2499 amerikanische Weltraumsysteme gefährden könnten. John Sheldon vom George C. Marshall Institute mutmaßte, dass die manövrierenden Satelliten Russlands und Chinas den USA künftig „Sorgen bereiten“ könnten.

    Im Juni hat Russland mit Kosmos-2505 einen weiteren Satelliten dieser Serie ins All gebracht.

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    Tags:
    Satellit, Pentagon, USA, China, Russland