15:57 23 Februar 2020
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    Waffenlieferungen an Ukraine (115)
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    Das Pentagon hat vor, eine Radarstation in die Ukraine zu entsenden, schreibt „The Wall Street Journal“ unter Berufung auf Vertreter des Verteidigungsamtes. Diese Initiative soll allerdings noch vom Weißen Haus gebilligt werden.

    „Der Vorschlag bedarf einer Billigung des Weißen Hauses, das ein ganzes Paket von Lieferungen nichtletaler Waffen an die Ukraine erörtert“, schreibt die Zeitung. „Die Diskussion darüber geht mit dem zunehmenden Druck auf Washington einher, dessen Ziel in einer Verstärkung der Unterstützung Kiews besteht.“ 

    Die neue Radarstation soll bei der Bekämpfung von Artillerie der ostukrainischen Volkswehr helfen.

    Die Zeitung verweist darauf, dass die Administration von US-Präsident Barack Obama weiterhin gegen eine militärische Hilfe für die Ukraine ist. Ranghohe Vertreter der Administration verweisen allerdings darauf dass eine Radarstation großer Reichweite nicht als eine Offensiv- bzw. als letale Waffe betrachtet werden kann und damit mit der jetzigen Ukraine-Politik im Einklang stehe.

    US-Verteidigungsminister Ashton Carter hatte Anfang Juli bei einer Anhörung im US-Senat betont, dass die USA verschiedene Varianten der militärischen Hilfe für die Ukraine erwägen, jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen haben.

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    US-Senat, Barack Obama, Ashton Carter, USA, Ukraine