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    Botschafter: NATO nutzt Ukraine-Krise zur Rechtfertigung eigener Existenz

    © AFP 2019 / Paul J. Richards
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    Die NATO missbraucht die Krise in der Ukraine, um gegenüber westlichen Ländern die eigene Existenz zu rechtfertigen, erklärte Russlands NATO-Botschafter Alexander Gruschko am Dienstag in Moskau.

    „Diese in den Jahren des Kalten Krieges vor allem zur Eindämmung der Sowjetunion gegründete Organisation fühlt sich ohne Gegner nicht komfortabel. Die Allianz nutzte die Ukraine-Krise, um zu ihrem Ursprung zurückzukehren, um Ländern Westeuropas zu beweisen, dass sie immer noch gefragt ist und sich mit Problemen der Sicherheit befasst“, sagte der Diplomat in einem Interview des russischen TV-Sender LifeNews.

    „Die Aktivität der NATO hat den Konfrontationsgeist sogar in einige bislang ruhige Regionen Europas gebracht, darunter in den baltischen Raum. Am Beispiel dessen, was in Zentraleuropa und im Baltikum geschehen ist, sehen wir, dass die Allianz in Wirklichkeit die Sicherheit ihrer neuen Mitglieder nicht gewährleisten kann. Ein markantes Beispiel dafür sind die baltischen Republiken, die in Bezug auf klassische militärische Bedrohungen bislang als die ruhigste Region (Europas) galt“, sagte Gruschko.

     

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    Tags:
    Kalter Krieg, NATO, Alexander Gruschko, Ukraine