12:24 21 Januar 2020
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    Russische Hacker werden verdächtigt, das E-Mail-Netzwerk des Pentagons attackiert und rund 4000 E-Mail-Kontos geknackt zu haben, berichtete der TV-Sender NBC am Donnerstag unter Berufung auf die US-Administration.

    Der Angriff soll am 25. Juli vorgenommen worden sein. Die 4000 betroffenen E-Mail-Konten gehören, dem Bericht zufolge, zivilen und militärischen Mitarbeitern des Vereinten Stabschef-Komitees der US-Streitkräfte. Das Pentagon musste sein ganzes E-Mail-System und den Internetzugang des Generalstabs abschalten. Das System werde bis Ende der Woche wiederhergestellt werden, so der Sender. Zu einem Informationsleck soll es, so NBC, nicht gekommen sein.

    Der Umfang des Cyber-Angriffs lässt annehmen, dass dahinter russische Regierungsbehörden stecken könnten, so eine Quelle des Pentagons.

    Die US-Regierung enthielt sich vorerst eines Kommentars. Pentagon-Sprecherin Valerie Henderson sagte gegenüber  RIA Novosti, sie habe zu der Erklärung vom 28. Juli, in der sie die Abschaltung des E-Mail-Netzwerks eingeräumt hatte,  nichts hinzufügen. In der Erklärung hieß es auch, dass die Ermittlungen laufen, dass das Pentagon jedoch nicht vorhabe,  die Details der Cyberattacken auf seine Netze zu kommentieren.

    Amerikanische Offizielle hatten Russland mehrmals vorgeworfen, Cyberattacken auf US-Behörden organisiert zu haben, jedoch mit Verweis auf Sicherheitsstandards keine Beweise vorgelegt.

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    Tags:
    Hackerangriff, Cybersicherheit, USA, Russland