17:29 19 Juni 2019
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    Artillerieanlage 2S1 „Gwosdika“

    Artilleriemanöver im Westen Russlands: Drohnen und Radare im Einsatz

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    Militär
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    Im Westen Russlands haben Artilleriemanöver begonnen, bei denen unbemannte Fluggeräte, rund 1000 Kanonen und reaktive Salvenfeuersysteme im Einsatz sind, teilte Oberst Oleg Kotschetkow, Chef des Pressedienstes des Wehrbezirks West, mit. Ihm zufolge nehmen rund 5000 Artilleristen an den Übungen teil.

    Die Manöver werden auf Schießgeländen in den Wehrbezirken Nordwest und Mitte sowie in der nordwestlichen Exklave Kaliningrad durchgeführt. Trainiert wird unter anderem Konterbatterieschießen, auch Artillerieduell genannt. Einheiten von unbemannten Fluggeräten erspähen Artilleriestellungen des angenommenen Gegners und übermitteln der Kommandostelle ihre Koordinaten. Simulierte Ziele – „Artillerie- bzw. Fernwaffenbatterien“ des angenommenen Übungsgegners – werden von mobilen Artillerieanlagen 2S1 „Gwosdika“ und 2S19 „Msta-S“ niedergehalten.

    Der gemeinsame Einsatz von Drohnen und Radaranlagen zur Zielsuchung ermögliche es,  Artilleriestellungen bis auf einen Meter genau zu orten und ihre Vernichtung zu kontrollieren, so der Sprecher.

    Die Übungen sollen bis Ende September dauern.

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    Artillerie, Übungen, 2S19 „Msta-S, 2S1 „Gwosdika, Russland