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12:13 20 August 2019
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    OSZE-Mission in der Ukraine

    OSZE-Mission hat nicht vor, Donezk zu verlassen

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    Militär
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    Zurzeit arbeitet die spezielle OSZE-Beobachtermission in der Ukraine nach Plan, und sie hat nicht vor, Donezk zu verlassen, wie der Pressesekretär der Mission, Michael Bociurkiw, mitteilte.

    „Um die Meldungen zu beantworten: Die spezielle OSZE-Beobachtermission plant nicht, Donezk zu verlassen. Heute arbeiten wir in Donezk und Lugansk, unter anderem wirken wir bei der Errichtung von Wasserwerken mit“, steht es in einer Mitteilung auf der offiziellen Twitter-Seite der Mission.

    „Wir bleiben in Donezk und haben nicht vor, diese Stadt zu verlassen. Unsere Patrouillen sind in Donezk und Lugansk unterwegs“, führt die Donezker Nachrichtenagentur die Worte von Bociurkiw an.

    Die operative Tätigkeit der Mission laufe in einem routinemäßigen Modus und die Patrouillen seien täglich unterwegs, fügte der Pressesekretär der Mission hinzu.

    Einige Medien hatten Informationen darüber verbreitet, dass die Vertreter der OSZE-Beobachtermission Donezk am Donnerstagmorgen zu verlassen planen.

    Früher waren die OSZE-Beobachter mehrmals im Donbass unter Beschuss geraten. Letzte Woche wurden sieben Fahrzeuge der Mission angezündet. Vier OSZE-Wagen brannten nieder.

    Kiew und die „Volksrepublik Donezk“ warfen sich gegenseitig vor, den Brandanschlag verübt zu haben. Wie es in der ukrainischen Präsidialverwaltung hieß, stecken hinter dem Anschlag die Handlanger der Extremisten. Dem Chef des Nationalen Sicherheitsrates, Alexander Turtschinow, zufolge offenbart der Vorfall den Wunsch Moskaus, die internationalen Beobachter aus dem Donbass zu vertreiben.

    Laut Denis Puschilin, dem Unterhändler für die „Volksrepublik Donezk“ bei der Ukraine-Kontaktgruppe, handelte es sich um Brandstiftung durch eine Sabotage-Aufklärungstruppe.

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    OSZE, Denis Puschilin, Alexander Turtschinow, Donezk, Donbass, Ukraine