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20:53 17 Oktober 2019
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    Situation im Donbass

    17 Tote und 45 Verletzte unter Zivilisten binnen einer Woche – Donbass-Generalstab

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    Letzte Woche sind in der selbsterklärten „Volksrepublik Donezk“ 17 Zivilisten ums Leben gekommen und 45 Personen verletzt worden, wie der Vizestabschef der Volksmilizen im Donbass, Eduard Bassurin, mitteilte.

    „Binnen der letzten 24 Stunden machte die Opferzahl unter der Zivilbevölkerung vier Verletzte aus. Verluste unter den Militärs der Volksrepublik Donezk gab es keine. In der letzten Woche sind bei den Beschüssen durch die ukrainischen Streitkräfte 17 Zivilisten ums Leben gekommen, 45 friedliche Einwohner wurden verletzt“, sagte er.

    Auf die Städte und Dörfer der „Volksrepublik Donezk“ seien 2.260 Raketen aus Grad-Mehrfachraketenwerfern und 2.442 Granaten aus Artillerieanlagen abgefeuert worden, fügte Bassurin hinzu.

    Die Aufklärung der „Volksrepublik“ registriert weiterhin eine Ansammlung ukrainischer Truppen sowie eine Anhäufung von Kriegstechnik entlang der Trennlinie im Donbass, sagte er weiter. Laut ihm sei auch die Verlegung von Schützenpanzerwagen und Grad-Raketenwerfern festgestellt worden.

    Am Dienstag meldeten die Behörden vier Verletzte und ein Todesopfer unter Zivilisten binnen 24 Stunden. „Laut medizinischen Einrichtungen haben binnen der letzten 24 Stunden, am 17. August, in den Gebieten, wo die Antiterror-Operation läuft, vier Zivilisten Verletzungen erlitten, eine Person kam ums Leben“, steht in einem Bericht der Behörden  auf ihrer offiziellen Webseite.

    Laut den Behörden der selbsterklärten „Volksrepublik“ erlag in einem Krankenhaus von Mariupol eine Frau den Verletzungen, ein Mann wurde mit einer Schusswunde ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Frau sei auf eine Mine gelaufen. Außerdem sei ein fünfmonatiges Mädchen verletzt worden, dessen Zustand nach einer Operation als stabil schwer eingeschätzt werde. Auch eine weitere Frau sei nach einer Verletzung operiert worden, so der Bericht.

    Im April 2014 hatte die ukrainische Staatsführung eine militärische Operation gegen die Bewohner des Donezbeckens im Osten der Ukraine begonnen, die mit dem Februar-Staatsstreich in Kiew nicht einverstanden gewesen waren. UN-Angaben zufolge sind im Laufe des Konflikts bereits mehr als 6.800 Zivilisten ums Leben gekommen.

    Über die Regelung der Situation im Donbass wird unter anderem bei Treffen der Kontaktgruppe in Minsk verhandelt, die seit September vorigen Jahres bereits drei Dokumente zur Beilegung des Konfliktes angenommen hat.

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    Grad-Mehrfachraketenwerfer, Donezker Volksrepublik, Eduard Bassurin, Donbass, Ukraine