11:59 17 August 2017
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    Situation in der Ukraine

    Nato mahnt Konfliktseiten in Ukraine: Destabilisierung verhindern

    © AFP 2017/ Anatoli Stepanov
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    Internationale Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt (146)
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    Die Nato ist „äußerst beunruhigt“ über die Eskalation in der Ostukraine und ruft die Seiten auf, keine Destabilisierung der Lage zuzulassen, wie die Vizesprecherin der Nordatlantik-Allianz, Carmen Romero, sagte.

    „Wir verfolgen weiterhin aufmerksam die Entwicklung der Situation. Wir rufen alle Seiten auf, sich an die Verpflichtungen zur friedlichen Beilegung zu halten und eine weitere Destabilisierung zu vermeiden“, zitiert das Internetportal Euractiv die Worte von Romero.

    Früher hatte das russische Außenministerium mitgeteilt, dass sich die Lage im Donbass zuspitze und die ukrainischen Regierungstruppen den Beschuss der selbsterklärten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk mehrfach verstärkt hätten. Als Folge werden weiterhin friedliche Bürger verletzt und getötet, Wohnhäuser sowie Objekte sozialer Infrastruktur vernichtet.

    Im April 2014 hatte die ukrainische Staatsführung eine militärische Operation gegen die Bewohner des Donezbeckens im Osten der Ukraine begonnen, die mit dem Februar-Staatsstreich in Kiew nicht einverstanden gewesen waren. UN-Angaben zufolge sind im Laufe des Konflikts bereits mehr als 6.800 Zivilisten ums Leben gekommen.

    Über die Regelung im Donbass wird unter anderem bei Treffen der Kontaktgruppe in Minsk verhandelt, die seit September vorigen Jahres bereits drei Dokumente zur Beilegung des Konfliktes angenommen hat.

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    Tags:
    Minsker Abkommen, Uno, NATO, Carmen Romero, Donbass, Ukraine
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