09:54 05 April 2020
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    Lage im Donbass (284)
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    Deutsche Rüstungsbauer profitieren vom Ukraine-Konflikt: Vor dem Hintergrund der Kämpfe im Donbass zeigen vor allem osteuropäische Nato-Staaten Interesse an schweren Waffen „Made in Germany“, schreibt Financial Times.

    Die Nato sei sich ihrer fehlenden konventionellen Abschreckungswirkung bewusst, sagte Frank Haun, Chef des Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) laut FT. In östlichen Nato-Ländern gäbe es Interesse am Aufbau oder Verbesserung ihrer Einsatzmöglichkeiten.

    Auch der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall, der unter anderem Kanonen und Feuersysteme für den Leopard-Panzer herstellt, profitiert von der Ukraine-Krise. Die Ukraine habe das Rüstungsgeschäft politisch angespornt, die Aufträge seien gewachsen, sagte ein Unternehmenssprecher.

    Noch vor kurzem habe die deutsche Rüstungsindustrie unter rückläufigen Verteidigungsausgaben der EU gelitten, schreibt FT. Doch nun erneuern Deutschland und andere Nato-Staaten ihre Landstreitkräfte. Die Kriegshandlungen im Osten der Ukraine haben die Politiker dazu veranlasst, wieder in jene Waffen zu investieren, die dem Schutz vor möglichen Bodenangriffen dienen.

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    Tags:
    Panzertechnik, Waffen, EU, NATO, Rheinmetall, Ukraine, Düsseldorf, Donbass