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    Luftfahrtmesse „MAKS 2015“ (21)
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    Die russische Verteidigungsindustrie muss bei der Internationalen Luftfahrtmesse MAKS-2015 zeigen, dass sie sich trotz der westlichen Sanktionen durchsetzen kann – dank den Käufern aus dem Nahen Osten. Dies schreibt das US-Portal für Militäranalyse, „Defense News“.

    Russland ist auf diesem Markt mit seinen wichtigsten Partnern China und Indien bereits breit vertreten. Die russischen Rüstungsexporte hatten 2014 ein Rekordniveau von 13,2 Milliarden US-Dollar erreicht, meist durch den Verkauf von Flugzeugen.

    Bei der Luftfahrtmesse MAKS-2015 werde Russland jedoch den Schwerpunkt auf die Verhandlungen mit Kunden aus dem Nahen Osten wie Saudi Arabien und Jordanien legen. Diese Länder seien an einer Luftausrüstung interessiert, die die Bodenwaffen aus russischer Produktion ergänzen solle, sagte Theodore Karassik, geopolitischer Analyst aus den VAE.

    Bilder: Kampfhubschrauber Ka-52 Alligator

    Ein Abkommen mit Saudi Arabien könnte laut dem Nahost-Experten Alexej Chlebnikow das wichtigste Geschäft bei der Luftfahrtmesse werden. Saudi Arabien könnte am Kauf russischer Kampfhubschrauber Ka-52K, die für die Mistral-Hubschrauberträger entwickelt wurden, interessiert sein. Nach dem Scheitern des Mistral-Deals zwischen Russland und Frankreich zeigte Saudi Arabien Interesse für die Schiffe und könnte höchstwahrscheinlich auch die dafür entwickelten Hubschrauber kaufen, so Chlebnikow.

    Aber auch Ägypten und Iran sollen im Fokus der russischen Aufmerksamkeit stehen. Es wird erwartet, dass eine Delegation aus dem Iran zur Luftfahrtmesse kommen und mit der russischen Seite eine Lieferung von vier S-300 Raketensystemen erörtern wird. Es sei nicht ausgeschlossen, dass beim Moskau-Besuch des ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah as-Sisi auch die militärische Kooperation zwischen Russland und Ägypten zur Sprache kommt.

    Die Internationale Luftfahrtmesse MAKS 2015 wird vom 25. August bis zum 30. August 2015 in Schukowski bei Moskau abgehalten.

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    Ka-52, Luft- und Raumfahrtmesse MAKS 2015, Alexej Chlebnikow, Theodore Karassik, Nahosten, Russland