11:00 18 Juni 2019
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    Russischer Waffenexporteur setzt auf High-Tech

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    Militär
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    Das russische Rüstungsunternehmern Rosoboronexport hat in den nächsten Jahren vor, bei den Exporten auf hochtechnologische Erzeugnisse zu setzen, wie der stellvertretende Geschäftsführer Sergej Goreslawski am Mittwoch mitteilte.

    „Besondere Aufmerksamkeit soll den hochtechnologischen Erzeugnissen gewidmet werden, die in den nächsten fünf bis zehn Jahren gefragt sein werden“, sagte er. 

    Laut Goreslawski geht es unter anderem um Kampfjets der fünften Generation, Hubschrauber und Drohnen (darunter Angriffsdrohnen), außerdem müsse die Panzertechnik vervollständigt werden.

    Die Verkäufe des Jahres 2014 bestanden, so Goreslawski, zu  41 Prozent aus Flugtechnik, zu 13 Prozent aus Marinetechnik, zu 15 Prozent aus Raketenabwehr-Mitteln. Die Waffen und Kriegsgerät für die Landtruppen sollen 27 Prozent und sonstige Technik vier Prozent ausgemacht haben.

    Als Entwicklungen der russischen Verteidigungsindustrie, die „weltweit für großes Interesse sorgen“, nannte der Vizechef von Rosoboronexport den Su-35-Jäger, die Fla-Raketensystem Panzyr S1, den Panzer T-90MS und den Schützenpanzerwagen BTR-82.

    Die Sanktionen des Westens stehen den Waffenexporten keineswegs im Wege, wie Goreslawski weiter sagte. „Leider greifen in der letzten Zeit manche Staaten zu Sanktionen. Wir betrachten das als unlautere Konkurrenz. Sie haben ihr Ziel nicht erreicht. Es besteht kein Zweifel, dass wir die Lieferpläne für dieses Jahr erfüllen“, betonte er.

    Wie zuvor berichtet wurde, hat Rosoboronexport 2015 vor, Waffen und Kriegsgerät für mindestens 13 Milliarden Dollar zu verkaufen. 2014 haben die Exporte des Unternehmens 13,2 Milliarden betragen.

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    Tags:
    Waffen, T-90MS, Transporter BTR-82A, Panzir-S1, Su-35, Rosoboronexport, Sergej Goreslawski, Russland