02:40 21 November 2019
SNA Radio
    Russische Militärbasis in Tadschikistan

    Russland schließt Militärhilfe für Tadschikistan nicht aus

    © Sputnik / Sergey Guneew
    Militär
    Zum Kurzlink
    71057
    Abonnieren

    In Anbetracht der Angriffe in Tadschikistan, die 33 Soldaten und Polizisten das Leben kosteten, wird Moskau der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik jede benötigte Hilfe und politische Unterstützung gewähren, wie der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, am Freitag zu Journalisten sagte.

    Auf die Frage, ob der russische Staatschef Wladimir Putin und der tadschikische Präsident Emomali Rachmon die Möglichkeit von russischer Militärhilfe besprechen werden, antwortete Uschakow: „Wenn irgendwelche Hilfe benötigt wird, so wird Russland sie auch erweisen“.

    Er wisse zwar nicht, wie sich das Gespräch entwickeln werde, und ob neben der politischen Unterstützung, die schon mehrmals mit dem tadschikischen Staatschef besprochen worden sei, noch Hilfe benötigt werde.

    „Natürlich sind wir aber bereit, auf die eine oder andere Weise zu helfen und politischen Beistand zu leisten. Ich denke, dass dies das Hauptthema des kommenden Treffens der Staatsoberhäupter sein wird“, betonte er.

    Zuvor wurde berichtet, dass Putin und Rachmon im Rahmen der Sitzung des Militärbündnisses OVKS (Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit) in  Tadschikistans Hauptstadt Duschanbe am 15. September auch ein separates Treffen abhalten werden. 

    Vor einer Woche sind mindestens 33 Soldaten und Polizisten bei zwei Angriffen in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Tadschikistan getötet worden. Nach Angaben des Innenministeriums wurden die Angriffe in Duschanbe und der Stadt Wachdat vom ehemaligen Vizeverteidigungsminister Abduchalim Nasarsoda geleitet, den Präsident Emomali Rachmon wegen „verbrecherischer Aktivitäten“ gefeuert hatte. Nasarsoda hatte in der Nacht zum Freitag eine erhebliche Zahl von Waffen und Munition in drei Armeeeinheiten in Duschanbe erbeutet. Augenzeugen berichteten von zwei voll beladenen Lastwagen. Anderen Berichten zufolge haben sich Nasarsoda und 135 seiner Anhänger in einem Flusstal 45 Kilometer östlich von Duschanbe verschanzt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Russland unterstützt Tadschikistan im Kampf gegen Destabilisierungsversuche – Kreml
    Putin-Rachmon Treffen: Russische Militärbasis in Tadschikistan im Mittelpunkt
    Tags:
    OVKS, Juri Uschakow, Emomali Rachmon, Wladimir Putin, Tadschikistan, Russland