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16:04 21 September 2019
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    F-35 Lightning II

    F-35-Kampfjets der USA hilflos gegen russische Su-35 - Medien

    © Foto: U.S. Navy / Darin Russell
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    Wenn eine Gruppe US-amerikanischer Kampfflugzeuge F-35 russischen Su-35 begegnen würde, so wäre eine Kursänderung der beste Ausweg - einen Nahkampf sollten sie besser um jeden Preis vermeiden, wie das US-Onlinemagazin The National Interest schreibt.

    Nach Angaben der Zeitschrift schmiedet das Pentagon Pläne, die Lockheed Martin F-35 als Luftüberlegenheitsjäger einzusetzen, obwohl diese Maschine niemals als Jagdflugzeug gedacht war — die F-35 sei stets nur ein Kampfflugzeug mit starken „Selbstverteidigungsfähigkeiten in der Luft“ gewesen und bleibe das auch, betont das Magazin.

    Gleichzeitig setzte Russland auf modernisierte Versionen des Mehrzweckkampfflugzeugs Su-27. Diese Flugzeuge sind auch überwiegend in der russischen Luftflotte vertreten. Eine vielversprechende Neuentwicklung sei die Sukhoi Su-35, die in ihrer stark verbesserten Version mit neuester Avionik, Triebwerken und Rumpf ausgestattet sei, berichtet The National Interest.

    „Was würde eine Gruppe von vier F-35 tun, wenn sie auf eine Gruppe von vier Su-35 stoßen würde? Höchstwahrscheinlich würden sie den Kurs ändern und F-22 Raptor und F-15C Eagle zur Hilfe rufen, zu deren Aufgaben das Erreichen und die Aufrechterhaltung der Luftüberlegenheit gehört.“, schreibt das Magazin.

    Wenn die F-35 sich selbst überlassen wären, würden sie im Kampf gegen russische Su-35 womöglich noch in der Lage sein, zu entkommen. Dafür müssten die F-35 Piloten aber auf die „richtige Karte setzen“ und die besten Eigenschaften ihrer Flugzeuge zum Vorschein bringen.  Sie wären gezwungen, alle Vorteile ihrer Stealth-Technologien zu nutzen, um unbemerkt zu verschwinden und einen Nahkampf in Sichtweite zu vermeiden, was zu den Schwächen der F-35 gehört.

    Die F-35 sei, so das Blatt, auch nicht so manövrierfähig wie die F-22 Raptor und fliege viel niedriger und langsamer. Die Raptor sei in der Lage, eine  Überschallgeschwindigkeit von mehr als Mach 1,8 ohne Einsatz der Nachbrenner zu erreichen, die F-35 könne nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von Mach 1,6 mit gezündetem Nachbrenner fliegen. Während die F-22 selber frei entscheide, wann und wo sie sich auf einen Luftkampf einlässt, seien es bei der F-35 nur die Fähigkeiten und Erfahrungen des Piloten, die das Flugzeug vor einem Abschuss retten können.

    „Generell sollte der F-35-Pilot einen Nahkampf um jeden Preis vermeiden“, betont das Magazin.

    Es sei höchst unwahrscheinlich, dass das US –Zentralkommando die F-35 bei Luftüberlegenheits-Missionen einsetzten würde, wenn es Alternativen gäbe. „Aber angesichts der kleinen Flotte von Raptors und der schwindenden F-15C-Flotte ist es möglich, dass das Kommando dazu gezwungen sein würde.“, fügt The National Interest hinzu.

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    F-15, F-22 Raptor, Kampfflugzeug Lockheed Martin F-35 Lightning II, F-35, Su-35, Pentagon, USA, Russland