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    Flugzeugträger der Marine der Volksrepublik China Liaoning

    Experte: Kein chinesischer Hubschrauberträger nach Syrien entsandt

    © AP Photo / Xinhua, Li Tang
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    Die Information über einen chinesischen Hubschrauberträger, der nach Syrien geschickt wird, um gegen die Terrormiliz IS zu kämpfen, ist nichts mehr als „falsches Gerücht“.

    Dies berichtet die Zeitung „Huanqiu Shibao“ unter Berufung auf den wissenschaftlichen Mitarbeiter des Forschungsinstitutes der Marine der Volksbefreiungsarmee Chinas, Zhang Junshe.

    „Diese Mitteilungen entsprechen nicht der Wahrheit. China konnte unter keinem erdenklichen Aspekt ein Kriegsschiff zur Unterstützung von Syrien schicken. China respektiert die freie Wahl des syrischen Volkes und wirkt nicht an der militärischen Einmischung in die Situation in Syrien und einem gewaltsamen Machtwechsel im Land mit. Eben aus diesem Grund konnte China keinen Hubschrauberträger zur Einmischung in die innenpolitische Angelegenheiten des Landes nach Syrien schicken“, sagte Junshe.

    Früheren Medienberichten zufolge hatte ein chinesisches Kriegsschiff am Morgen des 22. September den Suezkanal passiert, um sich ins Mittelmeer zu begeben. Ein Zielort wurde dem arabischen Nachrichtenportal „Al-Masdar Al-'Arab“ zufolge nicht bestätigt.

    Laut einem hohen Offizier der „Syrischen Arabischen Armee“, die in der syrischen Küstenstadt Latakia stationiert ist, werden voraussichtlich in den kommenden sechs Wochen chinesische Militärangehörige und Antennenanlagen in der syrischen Hafenstadt Tartus ankommen. Er wollte aber keine weiteren Details nennen.

    „China wird keinen Gruppierungen oder Individuen in Syrien Beihilfe leisten. In dieser Frage hält China an einer gerechten und objektiven Herangehensweise fest“, schloss Junshe.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Terrorismus, Syrien, China