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13:59 12 November 2019
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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow

    Lawrow lehnt Carters Formulierung „Russland gießt Öl ins Feuer“ ab

    © REUTERS / Andrew Kelly
    Militär
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist mit der jüngsten Einschätzung der Handlungen Moskaus in Syrien durch Pentagon-Chef Ashton Carter nicht einverstanden. Herr Carters Einschätzung habe weder Hand noch Fuß, erklärte Lawrow am Donnerstag bei der 70. UN-Vollversammlung in New York.

    Carter hatte am Mittwoch im Pentagon gesagt: „Es scheint, dass sie (die Russen) in Gegenden waren, wo vermutlich keine IS-Kräfte waren.“ Russlands erklärter Kampf gegen den Islamischen Staat und die gleichzeitige Unterstützung von Syriens Präsident Baschar al-Assad drohe die Lage eskalieren zu lassen. Russland „gießt Öl ins Feuer“, sagte Carter.

    Lawrow zufolge sind mehrere Krisengebiete bekannt, wo nur „Öl ins Feuer gegossen wurde“, und zwar vom Pentagon. „Unsere Position steht mit dem Völkerrecht im Einklang“, betonte der russische Chefdiplomat.

    Scharfe Kritik an den Luftangriffen Russlands äußerte auch die syrische Opposition. Russland spalte das Land, teilte der Syrische Nationalrat am Donnerstag mit.

     

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    Tags:
    Uno-Vollversammlung, Ashton Carter, Sergej Lawrow, Baschar al-Assad, Russland, USA, Syrien