07:02 20 Januar 2020
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    Lage im Donbass (Winter 2016) (133)
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    Kiew und Lugansk haben am Samstag mit dem Teilabzug schwerer Waffen mit einem Kaliber von unter 100 Millimetern von der Trennlinie in der Donbass-Region begonnen. „Der Prozess läuft seit diesem Samstag“, erklärte der Sprecher des ukrainischen Generalstabes, Wladislaw Selesnjow, in Kiew.

    Ein RIA-Novosti-Korrespondent berichtete aus Lugansk, dass die örtliche Volkswehr ebenfalls mit dem Abzug solcher Waffen begonnen hat. Der Vizegeneralstabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, hatte zuvor mitgeteilt, dass schwere Waffen zuerst in der Lugansker Republik abgezogen werden. „Die Operation beginnt am 3. Oktober, wenn die Feuerpause weitgehend eingehalten wird. In 15 Tagen wird auch die Donezker Republik ihre schweren Waffen abziehen, falls die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bestätigt, dass zuvor im Laufe von 48 Stunden nicht geschossen wurde“, hatte er gesagt.

    In der ersten Phase sollen Panzer ihre Positionen an der Trennlinie verlassen. Dann sind Geschütze mit einem Kaliber von weniger als 100 Millimetern und Mörser mit einem Kaliber von bis zu 120 Millimetern an der Reihe. Ein entsprechendes Abkommen wurde am vergangenen Dienstag paraphiert und am Mittwoch von den rivalisierenden Seiten unterschrieben.

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    Waffenabzug, OSZE, Eduard Bassurin, Donbass, Kiew, Lugansk