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    Schiffe der Seestreitkräfte der NATO und Russlands handeln bei ihren Treffen in der Ostsee oder im Schwarzen Meer durchaus professionell, wie US-Admiral Mark Ferguson am Dienstag in einer Sitzung des Atlantischen Rates in Washington sagte.

    „Wir rechnen damit, dass die Beziehungen zwischen den beiden Marinen auch künftig so professionell bleiben“, sagte der Befehlshaber des NATO-Kommandos in Neapel und der US-Kriegsmarine in Europa und Afrika. Zugleich beschwerte er sich über ein „aggressives“ Verhalten russischer Kampfflugzeuge, die US-Schiffe unmotiviert überfliegen.

    Der Admiral erinnerte daran, dass 2015 in Neapel Konsultationen zwischen russischen und NATO-Militärs zur Verhinderung von Zwischenfällen auf hoher See stattgefunden hatten. Das sei das erste Treffen dieser Art seit zwei Jahren gewesen.

    In der Sitzung wies Ferguson die NATO auf die Notwendigkeit hin, die Verteidigungskraft des Bündnisses als Reaktion auf die gewachsenen Möglichkeiten der russischen Streitkräfte zu festigen. 

    Die Beziehungen zwischen Russland und der NATO sind wegen Differenzen im Ukraine-Konflikt belastet.

     

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    Tags:
    NATO, Mark Ferguson, Russland