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    Russischer Kampfjet Su-34 auf dem Stützpunkt Hmeimim in Syrien

    Der IS ist in Panik: Kontrollpunkte in AL-Rakka abgebaut

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    Russland vs. Islamischer Staat (889)
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    Die russische Luftoperation in Syrien hat die IS-Führung zu dringenden Schritten gezwungen: Nach Angaben einer Quelle, die aus Sıcherheitsgründen anonym bleiben soll, haben die massiven Bombardements der russischen Kampfflugzeuge regelrechte Panik unter den IS-Kämpfern in Al-Rakka, der inoffiziellen Hauptstadt der Gruppierung, ausgelöst.

    Laut diesen Angaben hatten die Kämpfer einen solchen Ansturm der Russischen Kampffliegerkräfte nicht erwartet. Wörtlich hieß es: “Sie haben gedacht, dass die russischen Kampfflugzeuge wie die US-amerikanischen Flieger agieren würden, nämlich präzise und nicht reguläre Luftschläge abends führen und dann wegfliegen würden. Aber die russischen Kampffliegerkräfte agieren ganz anders. Die Kampfflugzeuge fliegen ununterbrochen Luftschläge gegen IS-Stellungen in Al-Rakka und deren Umgebung. Die russische Luftoperation ist höchst effizient. Massive Luftschläge haben die aktive Tätigkeit der Terrorgruppe völlig lahm gelegt.”  

    “Wo immer die Kampfflugzeuge eine IS-Gruppe auch orten, greifen sie diese sofort an”, so die Quelle. “Früher befanden sich im Zentrum von Al-Rakka und um die Stadt herum ständige Kontrollpunkte des IS. Doch vor zwei Tagen haben die Dschihadisten sie abgebaut. Die Kämpfer können sich jetzt nicht mehr ruhig durch das Stadtzentrum mit Waffen bewegen. Sie sind gezwungen, Schleier anzulegen und die Waffen in deren Falten zu verstecken, damit sie nicht identifiziert werden.”

    “Außerdem hat die IS-Führung den Kämpfern verboten, sich in großen Gruppen von Ort zu Ort zu bewegen. Wenn die Dschihadisten jetzt Waffen transportieren müssen, versuchen sie, dies als Transport von Haushaltsgegenständen oder als Umzug in ein anderes Haus zu tarnen. Der IS hat auch verboten, das Gebet  in größeren Gruppen zu vollführen. Früher beteten die Mitglieder der Terrorgruppe alle zusammen auf den zentralen Straßen der Stadt.”

    “Darüber hinaus wurde die Durchführung von Hochzeitsfeierlichkeiten und öffentlichen Bestrafungen verboten”, fügte die Quelle hinzu. “Wenn jemand früher beim Rauchen erwischt wurde oder ein anderes — nach den Vorstellungen der Dschihadisten — Verbrechen begangen hatte, wurde der Betreffende auf den Platz im Stadtzentrum abgeführt, auf dem die Verhandlung des Scharia-Gerichts stattfand, und öffentlich bestraft. Jetzt werden solche Aktionen aus Sicherheitsgründen nicht mehr abgehalten.”

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    Terrormiliz Daesh, Lufteinsatz, Kämpfer, Al-Raqqa, Syrien