08:41 12 August 2020
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    Der Chef der Militärmission der Nato-Streitkräfte in Afghanistan, John Campbell, hat die Kampffähigkeit der afghanischen Armee äußerst pessimistisch eingeschätzt, berichtet BBC.

    Laut dem Pentagon-Vertreter sind die afghanischen Truppen zu wenig trainiert und bewaffnet, um effektiv gegen die Taliban zu kämpfen.

    Außerdem rief Campbell US-Präsident Barack Obama auf, den Plan zum Abzug des US-amerikanischen Kontingents aus Afghanistan zu revidieren. Laut der gebilligten Strategie sollen die USA die zahlenmäßige Stärke ihrer Militärs in Afghanistan bis Ende 2016 von rund 9.000 auf 1.000 Soldaten reduzieren.

    Die Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe (ISAF) unter Nato-Führung war 2001 in Afghanistan stationiert worden, um gegen die radikale Taliban-Bewegung und die Terrororganisation Al-Qaida zu kämpfen.

    Der ISAF-Einsatz wurde am 31. Dezember 2014 beendet. Seit dem 1. Januar 2015 ist die Nato-Mission für Ausbildung, Beratung und Training, „Resolute Support“ (RS), in Afghanistan tätig. Die Nato-Mission umfasst rund 12.000 Militärs und soll sich nicht an Kampfhandlungen beteiligen.

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    Al-Kaida, ISAF, Taliban, NATO, John Campbell, Barack Obama, Afghanistan, USA