17:35 17 Februar 2020
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    Der Atomkreuzer “Admiral Nachimow“, der im nordrussischen Sewerodwinsk modernisiert wird, soll unter anderem mit Marschflugkörpern des Typs Kalibr ausgerüstet werden. Mit dieser Waffe hatten russische Schiffe Anfang Oktober die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien aus 1.500 Kilometer Distanz angegriffen.

    Die Modernisierung soll bis 2018 abgeschlossen werden, wie russische Medien unter Berufung auf die zuständige Sewmasch-Werft berichten. Bis dahin soll die “Admiral Nachimow“ mit zehn senkrechten Startrampen 3S-14-11442М aus Produktion des Raketenherstellers Almaz-Antey ausgestattet werden. Jede Anlage hat acht Abschussrohre, die mit folgenden Raketentypen kompatibel sind:

    * ZK-14 Kalibr, ein Raketensystem, das sowohl Seezielflugkörper 3М54 (Unterschall- bzw. Überschallmodifikation) als auch Unterschall-Raketen 3М14 gegen Bodenziele als auch U-Boot-Abwehrraketen 91RT abfeuern kann.

    * 3М55 Onix, Überschall-Seezielflugkörper mit einer Reichweite von 300 Kilometern.

    * 3K-22, zukünftige Hyperschall-Rakete.

    Der schwere atomgetriebene Raketenkreuzer „Admiral Nachimow“ der Orlan-Klasse liegt seit 1999 auf Reparatur-Dock. Die eigentlichen Modernisierungsarbeiten haben jedoch erst im vergangenen Jahr begonnen. Bislang waren Anti-Schiff-Lenkraketen Granit (Nato-Code: SS-N-19 Shipwreck) die Hauptwaffe des noch bis 1986 gebauten Schiffes.

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