19:38 12 Dezember 2019
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    USA wollen Ölraffinerien des IS in Syrien verstärkt bombardieren

    © AFP 2019 / US Air Force / File
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    Das Pentagon will seine Luftangriffe gegen die in Syrien vom sogenannten "Islamischen Staat" kontrollierten Ölraffinerien verstärken, wie die Zeitung „Financial Times“ schreibt.

    Der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs der US-Streitkräfte, General Joseph Dunford, sagte am Vortag, die Luftschläge würden einen aggressiveren Charakter haben.  

    Zuvor war mitgeteilt worden, US-Verteidigungsminister Ashton Carter habe bei den Anhörungen im US-Senat die Bereitschaft Washingtons bestätigt, die syrische Opposition zu unterstützen, die gegen den "Islamischen Staat" kämpfe. 

    Außerdem sind die USA ihm zufolge nicht gewillt, ihren Kurs in Syrien zu verändern. Carter schloss eine Verstärkung der Luftschläge gegen die IS-Stellungen nicht aus.      

    Seit März 2011 dauert in Syrien ein bewaffneter Konflikt an, der nach UN-Angaben bisher mehr als 220.000 Menschenleben gefordert hat. Den Regierungstruppen stehen islamistische Terrormilizen gegenüber, die verschiedenen bewaffneten Gruppierungen angehören.

    Die bedeutendsten dieser Gruppierungen sind die Terrororganisation "Islamischer Staat", die am 29. Juni 2014 ein „islamisches Kalifat“ in den von ihr kontrollierten Territorien ausgerufen hatte, sowie die Rebellengruppe Dschabhat al-Nusra.

    Die von den USA geführte Koalition fliegt seit September 2014 Einsätze auf die IS-Stellungen in Syrien unter Umgehung des UN-Sicherheitsrates und ohne ihre Handlungen mit den örtlichen Behörden zu koordinieren. Russland hatte auf eine Bitte von Syriens Präsident Baschar Assad am 30. September des laufenden Jahres mit Luftschlägen gegen die IS-Stellungen begonnen.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Anti-Terror-Kampf, Dschabhat al-Nusra, Financial Times, US-Senat, UN-Sicherheitsrat, Pentagon, Joseph Dunford, Ashton Carter, Baschar al-Assad, Syrien, USA