14:09 11 Dezember 2017
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    Antonov An-30B

    Offener Himmel: Russland inspiziert deutschen Luftraum

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    Militär
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    Überwachungsflüge im Rahmen des OH-Vertrages (73)
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    Ein russisches Inspektorenteam wird im Zeitraum vom 2. bis 6. Novemberim Rahmen der Umsetzung des Open Skies Vertrags einen Überwachungsflug über Deutschland absolvieren, teilte der Leiter des russischen Zentrums für Verminderung der Nuklear-Gefahr, Sergej Ryschkow, am Montag mit.

    Der Flug werde mit einer Antonow AN-30B vom Flugplatz „Offener Himmel“ Köln/Bonn ausgeführt.

    Bei dem Flug auf einer im Voraus vereinbarten Route werden deutsche Fachkräfte an Bord die strikte Einhaltung der abgestimmten Flugparameter und die Anwendung der im Vertrag vorgesehenen Beobachtungsgeräte kontrollieren.

    Die Überwachungsflüge sorgen für mehr Transparenz und Vertrauen bei militärtechnischen Aktivitäten wie auch für Festigung der Sicherheit durch vertrauensbildende Maßnahmen, betonte Ryschkow. 

    Es handle sich dabei um den 36. Überwachungsflug Russlands über Teilnehmerländer des Vertrages im Jahr 2015.

    Der Vertrag über den Offenen Himmel war im Jahr 1992 in Helsinki von 27 Mitgliedstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa unterzeichnet worden. Sein Ziel ist die Festigung gegenseitiger Verständigung und  Vertrauens. Russland ratifizierte den Vertrag am 26. Mai 2001.

     

    Themen:
    Überwachungsflüge im Rahmen des OH-Vertrages (73)

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    Tags:
    Open Skies (Offener Himmel), AN-30B, Sergej Ryschkow, Helsinki, Deutschland, Russland
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